Intelligenzquotienten von bekannten Genies

Im folgenden finden Sie den IQ von bekannten, genialen Persönlichkeiten in enger Anlehnung an Rodrigo de la Jara [I 1] de la Jara, R.: Estimates of 301 eminent geniuses born from 1450 to 1850. Als Genie wird man ab einem IQ von von 142 eingestuft. Den Status der Hochgebabung erhält man ab einem Intelligenzquotienten von 130. Genauere Informationen zur Einstufung von IQ Ergebnissen finden Sie in der IQ Skala. Eine übersicht über die Ergebnisse von IQ-Tests bekannter Prominenter finden Sie ebenfalls auf unserer Webseite.

Albert Einstein
148
Albert Einstein

IQ von Albert Einstein

Albert Einstein, geboren in Deutschland, tätig als Physiker, soll nach wissenschaftlichen Berechnungen einen IQ von 148 gehabt haben.

Albert Einstein war ein sehr bedeutender Physiker und wurde am 14. März 1879 in Ulm geboren. Er war der einzige Sohn der Familie Einstein, 2 ½ Jahre später kam seine Schwester Maria, die sie alle Maja nannten, auf die Welt. Er wuchs in einer deutsch - jüdischen Familie auf, die nicht streng gläubig waren. Kurz nach der Geburt zog die Familie Einstein nach München. Dort gründeten der Vater sowie dessen Onkel einen kleinen Gas- und Wasserinstallation Betrieb.

Einsteins Begabung wurde schon früh erkannt. So konnte er bereits mit 3 Jahren sprechen und beschäftigte sich lieber mit komplexen Aufgaben, als draußen mit anderen Kindern herumzutollen. Mit 5 Jahren bekam er bereits Privatunterricht und wurde so auf die Schulzeit vorbereitet. Die schulischen Leistungen waren vor allem in der Naturwissenschaft hervorragend, während er in Sprachen und den anderen Unterrichtsfächern nur mit ausreichend abschließen konnte. 1888 besuchte Einstein das damalige Luitpold Gymnasium, das Sie heute unter den Namen Albert Einstein Gymnasium kennen. Er verließ allerdings das Gymnasium nach einem 6 jährigen Besuch, weil er mit dem damals vorherrschenden Schulsystem, das durch Zucht und Ordnung geprägt war, nicht zurechtkam. Er folgte seiner Familie nach Mailand, die nach der Schließung des Betriebes umsiedelte. Nach einer einjährigen Schulpause entschloss sich Einstein ein Studium an der Technischen Hochschule Zürich zu absolvieren, wurde doch das Erste Mal abgewiesen. Erst ein Jahr später schaffte er Aufnahme und absolvierte 1900 das Diplom als Fachlehrer für Mathematik und Physik. Mit 26 Jahren veröffentlichte Albert Einstein sein physikalisches Werk "Die spezielle Relativitätstheorie", die Theorie über Raum und Zeit. Das Jahr 1905 war für Albert Einstein ein sehr erfolgreiches Jahr und Sie werden dieses Jahr wahrscheinlich auch als sogenanntes "Wunderjahr von Albert Einstein" kennen. 1916 veröffentlichte der Physiker die allgemeine Relativitätstheorie, welche die Wechselwirkung zwischen Materie einerseits und Raum und Zeit andererseits beschreibt. Auch bei der Quantenphysik war Einstein maßgeblich beteiligt.

1921 bekam Albert Einstein den Nobelpreis für Physik, den er jedoch erst 1922 entgegen nehmen konnte, weil er sich während der Verleihung gerade in Japan aufhielt. Albert Einstein starb am 18. April 1955 im Alter von 76 Jahren in Princeton.


Alexander von Humboldt
159
Alexander von Humboldt

IQ von Alexander von Humboldt

Alexander von Humboldt, geboren in Deutschland, tätig als Naturforscher und Geograph soll nach wissenschaftlichen Berechnungen einen IQ von 159 gehabt haben.

Alexander von Humboldt war einer der einflussreichsten Naturforscher Deutschlands am Ende des 18. Jahrhunderts bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Er verbreitete seine Forschung sogar über die Grenzen von Europa.

Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt wurde am 14. September 1769 in Berlin geboren und starb mit 90 Jahren im Mai 1859. In dem Zeitraum von über mehr als sieben Jahrzehnten, in dem er seine Werke erschuf, war er derjenige, der "einen neuen Wissens- und Reflexionsstand des Wissens von der Welt" geschaffen hatte. Er wurde so zu einem Mitbegründer der Geowissenschaft, welche eine auf Erfahrung beruhende Wissenschaft ist.

Er reiste in viele Länder und führte beispielsweise in Lateinamerika, in den USA oder in Zentralasien seine Forschungen durch. Die wissenschaftliche Feldforschung übte er persönlich zudem in den Bereichen der Physik, der Chemie, der Geologie, der Mineralogie, der Vulkanologie und unter anderem der Botanik beziehungsweise der Geobotanik aus. Auch forschte er in den Segmenten der Vegetationsgeographie, der Zoologie, der Klimatologie (Isothermen), der Ozeanographie und sogar der Astronomie. Dabei stellte er auch Fragen zur Wirtschaftsgeographie, der Ethnologie und der Demographie. Bis heute gibt es kein richtiges "Ende", an dem gekennzeichnet ist, wie weit Alexander von Humboldt geforscht hat. Im Gegenteil, er gilt sogar als "Vordenker der globalisierten Wirtschaft" und gilt damit als einer der wenigen erfolgreichen Weltwissenschaftler.

Alles in allem war Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt nicht nur ein erfolgreicher Wissenschaftler, er beeinflusst in einigen Bereichen sogar heute noch die Wissenschaftler und brachte so nicht nur früher die Menschheit ein großes Stück weiter.


Friedrich August Wolf
150
Friedrich August Wolf

IQ von Friedrich August Wolf

Friedrich August Wolf, geboren in Deutschland, tätig als Altertumsforscher, soll nach wissenschaftlichen Berechnungen einen IQ von 150 gehabt haben.

Friedrich August Wolf wurde am 15. Februar 1759 in Sachsen-Anhalt in dem Ort Hainrode geboren.Er war Altphilologe und Altertumswissenschaftler. Er besuchte das Gymnasium in Nordhausen. Wolf studierte in Göttingen das Fach Philologie und wurde 1779 Lehrer an einem Gymnasium in Ilfeld. Bereits 1782 wurde er Rektor an einer Schule in Osterode im Harz. Dem schloss sich eine steile Karriere ab 1783 als Professor für Philosophie und Pädagogik an der Universität in Halle an. Wolf gilt als Begründer des philologischen Seminars der Universität Halle-Saale. Nach der Schließung der Universität durch Napoleon Bonaparte wurde Friedrich August Wolf im Jahr 1807 Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Berlin. Zum Direktor der wissenschaftlichen Deputation für den Bereich des öffentlichen Unterrichts im Ministerium sowie zum Professor für klassische Philologie wurde Wolf im Jahr 1810 ernannt. 1812 wurde Wolf zum Ehrenmitglied der Akademie der Wissenschaften ernannt. Im Jahr 1819 wurde er zum auswärtigen Mitglied der Académie des Inscriptions et Belles-Lettres ernannt.

Als sein Hauptwerk gilt eine ab 1795 entstandene Arbeit, in dem er sich mit den Werken Homers kritisch auseinandersetzt und die noch heute diskutierte These aufstellt, dass es sich bei Homer nicht um einen einzelnen Autor handelte. Friedrich August Wolf starb am 08. August 1824 in Marseille.


Friedrich von Schelling
164
Friedrich von Schelling

IQ von Friedrich von Schelling

Friedrich von Schelling, geboren in Deutschland, tätig als Philosoph soll nach wissenschaftlichen Berechnungen einen IQ von 164 gehabt haben.

Frierdich von Schelling wurde ursprünglich als Friedrich Wilhelm Joseph Schelling am 27. Januar 1775 in Leonberg, in Baden-Württemberg geboren.Er gilt als einer der Hauptvertreter der Philosophie des Idealismus. Ab 1790 studierte er in Tübingen am dortigen Stift Philosophie. Das Stift gehörte zu Tübinger Universität. Zu dieser Zeit war Schelling gerade einmal 15 Jahre alt. Während dieser Zeit lernte er Hölderlin und Hegel kennen.

Im Jahr 1792 schloss er seine Magisterarbeit in Philosphie ab. Die Arbeit beschäftigte sich mit dem Ursprung der menschlichen Boshaftigkeit. Friedrich von Schelling studierte zusätzlich orientalische Literatur und setzte sich mit der kritischen Philosophie Immanuel Kants und den Ideen der Französischen Revolution auseinander. Im Jahr 1793 schrieb er eine Abhandlung die sich mit Mythen historischen Sagen und Philosophemen der älteren Welt beschäftigte". Diese Abhandlung wurde in der Zeitschrift "Memorabilia" veröffentlicht. Im Jahr 1798 wurde Schelling Professor an der Universität Jena. In dieser Zeit verkehrte Friedrich von Schelling sehr oft im Haus von August Wilhelm Schlegel, in dessen Frau Caroline er sich verliebte. Caroline verließ daraufhin ihren Mann, ließ sich scheiden und heiratete Schelling.

1803 verließ Schelling Jena und zog nach Würzburg, 1806 zog er nach München und lehrte an der dortigen Universität als Professor. Ab etwa 1807 konzentrierte sich Schelling auf Fragen nach der Freiheit und dem Verhältnis des Menschen zu Gott. 1812 wurde Schelling zum Ritter geschlagen und erhielt das Adelsprädikat "Ritter von". 1820 wurde Friedrich von Schelling Professor in Erlangen und behielt diese Professur bis 1826. Ab 1841 wurde er Professor an der Universität in Berlin. Zu den Grundzügen seiner Philosophie gehörte die Strukturbetrachtung der Naturkräfte. Friedrich von Schelling entwickelte eine regelrechte Naturphilosophie. Er entwickelte einen ganzheitlichen Ansatz, der den Zusammenhang von Natur und Geist befürwortet. Schellings Lehre orientierte sich an den Lehren und Vorstellungen Hegels. Friedrich von Schelling starb am 20. August 1854 in der Schweiz, in Bad Ragaz.


Gottfried Wilhelm von Leibniz
178
Gottfried Wilhelm von Leibniz

IQ von Gottfried Wilhelm von Leibniz

Gottfried Wilhelm von Leibniz, geboren in Deutschland, tätig als Mathematiker, Philosoph und Universalgelehrter soll nach wissenschaftlichen Berechnungen einen IQ von 178 gehabt haben.

Gottfried Wilhelm von Leibniz wurde im Jahr 1646 geboren und war einer der bekanntesten deutschen Philosophen zu seiner Zeit. Er gilt als einer der universalen Geistigen seiner Zeit und war deswegen einer der bedeutendsten Philosophen des zu Ende gehenden 17. und beginnenden 18. Jahrhunderts. Außer der Philosophie, war er noch ein Wissenschaftler, ein Mathematiker, ein Diplomat, ein Physiker, ein Historiker, ein Bibliothekar und zudem war er ein Doktor des weltlichen- und des Kirchenrechts in der frühen Aufklärung. Zusätzlich hatte politische Einflüsse auf die Gesellschaft.

Im zur Zeit des 18.Jahrhunderts wird er sogar mehrmals als Freiherr bezeichnet, aber bid heute fehlt eine Urkunde der Erhebung in den guten Adelsstand. Denn Gottfried Wilhelm von Leibniz war der Sohn eines Juristen, der für das steigende Interesse an der Rechtswissenschaft seines Sohnes verantwortlich war. So besuchte er die zu seiner Zeit besten und berühmtesten Schulen und Universitäten und studierte die Kunst der Philosophie an der "Leipziger Universität".

Später ist er der Erfinder vieler bedeutender Erfindungen. Die Rechenmaschiene beispielsweise gehört zu den bedeutsamsten Erfindungen seinerseits. So ermöglichte er die Erfindung und damit auch den Bau von mechanisch angetriebenen Rechenmaschinen. Da er ein Politiker war, hat er auch zur Aufklärung die ersten "Schritte" gemacht, er trieb die Menschen zum selbstständigen Denken an. Das wichtigste in Gottfried Wilhelm von Leibniz Leben war jedoch die Philosophie, er betrachtete diese als eine Art von Problemerkennung. Er versuchte mit vielen Theoriemöglichkeiten, die Lösungen oder Verursacher der Probleme zu finden.

Alles in allem war Gottfried Wilhelm von Leibniz eine eigenständig denkende Person, die sich zum Adel hoch arbeitete. Durch die Erfindungen und Theorien von Leibniz, wurden die Menschen zum Denken angetrieben und zum handeln.


Immanuel Kant
153
Immanuel Kant

IQ von Immanuel Kant

Immanuel Kant, geboren in Deutschland, tätig als Philosoph soll nach wissenschaftlichen Berechnungen einen IQ von 153 gehabt haben.

Immanuel Kant wurde als viertes Kind der Sattlerfamilie Johann und Anna Kant am 22. April 1724 in Königsberg geboren. Immanuel hatte acht Geschwister, von denen nur vier das Erwachsenenalter erlangten. Sein Vater stammte aus einer kurischen Familie, die aus Lettland übersiedelte. Seine Mutter war die Tochter eines Riemenmeisters aus Nürnberg. Kant wurde pietistisch erzogen, die im Protestantismus eine Reformation in der kontinentaleuropäischen Reformbewegung war.

1732 besuchte Kant das Friedrichskollegium, das früher Collegium Fridericianum genannt wurde, in welchem er die klassischen Sprachen erlernte und dabei auch gefördert wurde. Nach acht Jahren begann er bereits mit dem Studium Naturwissenschaft an der Universität Königsberg. Aber nicht nur die klassische Naturwissenschaft war eines der Hauptfächer, die er studierte, sondern auch Philosophie, Mathematik und Physik.

Gedanken von der wahren Schätzung der lebendigen Kräfte veröffentlichte Kant im Jahre 1746, weil sein Vater in diesem Jahr verschied. Er wollte dieses Werk als Abschlussarbeit abgeben, doch diese Schrift wurde ihm nicht anerkannt, worauf er sein Studium unterbrach. Da Kant von irgendwas leben musste, arbeitete Kant bis etwa 1753 als Hauslehrer.

1754 nahm Kant sein Studium in der Königsberger Universität wieder auf und bereits ein Jahr später schrieb er das Werk über die Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels. Außerdem legte er noch im selben Jahr seine Hochschulprüfung, die sogenannte Habilitation ab, die das Thema, die ersten Grundsätze der metaphysischen Erkenntnis, beschrieb.

Die erste Bewerbung von Immanuel Kant als Lehrer in der Metaphysik schlug fehl, aber auch als Lehrer in der Dichtkunst schlug er aus. Einstweilen verfasste Immanuel Kant ein weitere Abhandlung in kleinen Schriften wie beispielsweise der einzige mögliche Beweisgrund zu einer Demonstration des Daseins Gottes. Als Unterbibliothekar arbeitete Immanuel Kant von 1766 knapp 6 Jahre lang in der königlichen Schlossbibliothek. Inzwischen erhielt Kant eine Professorenstelle für Logik und Metaphysik in der Universität Königsberg. In diesem Jahr schrieb er auch Träume eines Geistersehers, erläutert durch Träume der Metaphysik.

Johann Gottfried Herder, der den Vorlesungen von Immanuel Kant folgte, wurde später von Immanuel Kant gefördert. Sein Tagesablauf war steif und Kant war ein professoraler Mensch. Am 12. Februar 1804 starb Immanuel Kant im Alter von 80 Jahren in Ebenda.


Johann Wolfgang von Goethe
183
Johann Wolfgang von Goethe

IQ von Johann Wolfgang von Goethe

Johann Wolfgang von Goethe, geboren in Deutschland, tätig als Dichter, Politiker, Naturwissenschaftler und Philosoph soll nach wissenschaftlichen Berechnungen einen IQ von 183 gehabt haben.

Johann Wolfgang von Goethe ist einer der bekanntesten Dichter der Weltliteratur. Er wurde am 28. August 1749 in Frankfurt am Main geboren und starb am 22. März 1832 in Weimar. Nach dem Schulbesuch nahm Goethe ein Jurastudium auf, das er nach einer Unterbrechung in Straßburg fortsetzte. Dort kam er in Kontakt mit Schriftstellern wie Jakob Michael Reinhold Lenz und Gottfried Herder. nach seiner Promotion arbeitete Johann Wolfgang von Goethe als Rechtsanwalt, befasste sich aber gleichzeitig vermehrt mit der Dichtung. 1773 erschien sein erstes Drama "Götz von Berlichingen", das als Startpunkt für die Epoche des Sturm und Drang gilt. Die unerfüllte Liebe zur bereits vergebenen Charlotte Buff inspirierte ihn zu seinem Briefroman "Die Leiden des jungen Werther", der Goethe endgültig berühmt machte.

1776 wurde Johann Wolfgang von Goethe in das Beratergremium des Herzogs von Sachsen-Weimar berufen. In diesem ersten Weimarer Jahrzehnt publizierte er nur vereinzelte Gedichte und widmete sich den politischen Tätigkeiten. Während dieser Zeit führte er eine intensive Freundschaft zu der Hofdame Charlotte von Stein, die in fast 2000 Briefen, Schriften und Gedichten dokumentiert ist. Um 1780 konzentrierte er sich auf die Naturwissenschaften und befasste sich mit Geologie, Mineralogie, Botanik und Osteologie.

1786 fühlte sich Johann Wolfgang von Goethe aufgrund privater und beruflicher Probleme in einer Identitätskrise. Eine Reise nach Italien sollte Abhilfe schaffen. Knapp zwei Jahre reiste er durch italienische Städte wie Neapel, Venedig, Florenz und Rom und sammelte in dieser Zeit neue Inspiration.

Kurz nach seiner Rückkehr begann er eine Beziehung mit Christiane Vulpius und bald darauf wurde der gemeinsame Sohn August geboren. Ende des 18. Jahrhunderts begann seine intensive Auseinandersetzung mit der Farbenlehre, die er später im Alter als sein wichtigstes Werk ansah. 1794 bat ihn der Dichter Friedrich Schiller um Mitwirkung bei einem Projekt. Aus der Begegnung entwickelte sich ein enges Arbeitsbündnis, das zugleich als Beginn der Weimarer Klassik zählt. Beide Dichter einte die Verehrung der Antike, auf die sich die Klassik zurückbesinnt. In diesem Jahrzehnt mit Schiller entstanden zahlreiche Balladen wie "Der Zauberlehrling" und "Wilhelm Meister". Der Tod Schillers 1805 bedeutete einen tiefen Einschnitt. Bald darauf erschien der erste Teil der Tragödie "Faust", die eines der bekanntesten Werke der Weltliteratur ist.

1816 starb Goethes Ehefrau Christiane. Johann Wolfgang von Goethe zog sich weitgehend vom gesellschaftlichen Leben zurück und widmete sich Werken wie dem "West-östlichen Divan", "Wilhelm Meisters Wanderjahre" und dem zweiten Teil der Faust-Tragödie. 1832 starb Goethe und wurde neben Schiller in Weimar beigesetzt.


Johannes Kepler
150
Johannes Kepler

IQ von Johannes Kepler

Johannes kepler, geboren in Deutschland, tätig als Mathematiker, Physiker und Astronom soll nach wissenschaftlichen Berechnungen einen IQ von 150 gehabt haben.

Am 27. Dezember 1571 wurde Johannes Kepler in Weil geboren. Da er zu den sogenannten Früchhen gehörte, wurde er als krankes und relativ schwaches Kind tituliert. Keplers Vater war als Händler in einer sehr unsicheren unsicheren Wirtschaftslage und somit verließ er die Familie kurzerhand. Keplers Verhältnisse in der er aufwachsen musste, waren sehr ärmlich. Seine Mutter beschäftigte sich mit Kräuterkunde und wurde schließlich der Hexerei angeklagt. Ein Theologie Stipendium ermöglichte ihm schlußendlich die Inskripierung an der Universität Tübingen.

Im Jahre 1594 wechselte Johannes Kepler nach Graz. Hier war er als Mathematik und auch Moral Professor tätig. Erstes Ansehen erbrachten Kepler, seine astrologischen Prognosen aus dem Jahr 1594. Er voraussagte einen kalten Winter und den bevorstehenden Türkenangriff. Da beide Vorsehungen wirklich eintrafen wurde sein Ansehen deutlich gestärkt.

Später ließ sich Kepler in Prag nieder, da er aufgrund der Gegenreformation im Jahre 1600 Graz verlassen musste. Hier war Johannes Kepler als kaiserlicher Mathematiker tätig und ergänzte im Zuge einer Auseinandersetzung mit dem kopernikanischen Weltbild die Nikolaus Kopernikus Theorie, welche besagt, dass sich Planeten auf einer Ellipsenbahn rund um die Sonne bewegen.

Im Jahre 1611 wechselte Kepler in das österreichische Linz und arbeitete dort als angesehener Mathematiker weiter. 1615 entwickelte er die Keplersche Fassregel, welche sehr wichtig für die Mathematik war, um Volumen und Flächen besser berechnen zu können. Zwischen den Jahren 1618 und 1621 verfasste Johannes Kepler ein Buch, welches seine gesammelten Entdeckungen beinhaltete. Es galt als erstes Lehrbuch des heliozentrischen Weltbildes.

Schon im Jahre 1626 musste Johannes Kepler erneut seine Stadt, in diesem Fall Linz, aufgrund der Gegenreformation verlassen. Mehrere Reisen folgten und 1627 veröffentlichte er die "rudolfinischen Tafeln, die bis weit ins 19. Jahrhundert als Grundstein für astronomische Berechnungen dienten. Ein weiterer Meilenstein in Keplers Leben war die Einführung des Fürsten Albrecht Wenzel Eusebius von Wallenstein, in das Rechnen von Logarithmen. Dieser verbreitete die neue Rechenart auf schnellstem Wege.

Im November 1630 starb Johannes Kepler auf einer Reise nach Linz im deutschen Regensburg.


Justus von Liebig
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Justus von Liebig

IQ von Justus von Liebig

Justus von Liebig, geboren in Deutschland, tätig als Chemiker soll nach wissenschaftlichen Berechnungen einen IQ von 154 gehabt haben.

Justus von Liebig der eigentlich unter Namen Justus Freiherr von Liebig bekannt ist, erblickte am 12. Mai 1803 im deutschen Darmstadt das Licht der Welt. Justus war der Sohn eines Drogeristen, im Jahre 1817 bis 1818 ging auch er den Beruf des Apothekers nach. Nach seiner Lehre begann Justus von Liebig an der Universität Bonn Chemie zu studieren.

Da Liebig einer verbotenen Burschenschaft beitrat, musste dieser sein Studium bereits im Jahr 1822 abbrechen. Im selben Jahr kehrte er in seine Heimatstadt zurück, in der er sich politisch engagierte. Daraufhin wurde er kurzerhand in Stadtarrest genommen Sein Studium konnte Liebig aufgrund eines herzoglichen Stipendiums in Paris fortsetzen. Mit Knallquecksilber und Salzen der Knallsäure beschäftigte er sich intensiv während seiner Studienphase.

Anno 1823 wurden die Ergebnisse seiner Arbeiten an der französischen Universität der Wissenschaften von seinem Lektor Gay-Lussac vorgetragen. Unter dem Publikum befand sich ein Zuhörer von großer Persönlichkeit. Dies war Humboldt, welcher Justus mit Gay Lussac bekannt machte. Bereits in Paris erlangte Justus von Liebig seinen Doktor der Philosophie.

Schon 1824 durfte Liebig aufgrund von Empfehlungen von Humboldt als außerordentlicher Professor an der Uni Gießen unterrichten. Sein Labor befand sich in einer alten Kaserne, welche zu einem späteren Zeitpunkt zur großer Berühmtheit erlangte. 1826 verwirklichte Liebig seinen Plan ein Chemisch-Pharmazeutisches Institut zu errichten. Justus Liebig bildete im weiteren Verlauf seines Lebens, zahlreiche bekannte Persönlichkeiten aus. Darunter befinden sich, Hoffmann, Kekule, Strecker und viele mehr. Aufgrund der Entdeckung, dass Knallsilber und Silbercyanat die gleiche quantitative Zusammensetzung besitzen, begann für die Beiden eine lange und tiefe Freundschaft. So kam es dazu, dass Justus Liebig und Wöhler die Radikaltheorie begründeten.


Phillipp Melanchthon
164
Phillipp Melanchthon

IQ von Phillipp Melanchthon

Phillipp Melanchthon, geboren in Deutschland, tätig als Humanist und Theologe soll nach wissenschaftlichen Berechnungen einen IQ von 164 gehabt haben.

"Die Jugend recht bilden ist etwas mehr als Troja erobern." , Phillipp Melanchthon und wusste wovon er sprach. Eigentlich wurde er am 16. Februar 1497 als Phillipp Schwarzerdt in Bretten geboren. Schon im Alter von 11 Jahren musste er den Verlust von Vater und Großvater ertragen. Ersterer wurde durch den Landshuter Erbfolgekrieg für den Rest seines Lebens gezeichnet, was Phillipp Melanchthon den Schrecken des Krieges früh vor Augen führte. Doch war er dennoch ein hochbegabter Schüler, auch dank des Lateinunterrichts, dem ihm sein Großvater ermöglicht hatte.

Bereits in diesen jungen Jahren viel er, durch seine lateinische Versdichtung und große Fortschritte bei der Meisterung der griechischen Grammatik, dem obersten Richter Johannes Reuchlin auf. Da sich Phillipp Melanchthon schon damals für Erasmus von Rotterdam und den Humanismus begeisterte, verlieh Reuchlin ihm den Humanistennamen 'Melanchthon'. 1514 erwarb er an der Philosophischen Fakultät der Universität Tübingen den Magistertitel. Unter anderem studierte er dort auch Geometrie, Arithmetik, Astronomie und Musik, wobei er gleichzeitig seine Kenntnisse in Latein, Griechisch und Hebräisch erweiterte. Das Beherrschen ausgezeichneter sprachlicher Kompetenzen und Wissen um die Grammatik nannte er ein Leben lang als Vorraussetzungen, um sich der Rohheit und Grausamkeit zu entziehen.

Phillipp Melanchthon lernte bei der Heidelberger Disputation 1518 Martin Luther und dessen 95 Thesen zur Reformation der Kirche kennen. Das hinterließ bei ihm einen so tiefen Eindruck, dass er Luther an Universität Wittenberg folgte. Phillipp Melanchthon übernahm dort sogleich den neueingerichteten Lehrstuhl der Griechischen Sprache. Waren die Wittenberger gegenüber dem kränklichen Melanchthon mit seinem Sprachfehler zunächst auch skeptisch eingestellt, so konnte er sie schließlich mit einer flammenden Antrittsrede für sich gewinnen. Besonders Martin Luther schätzte seinen Mitstreiter in der Reformation. Mit seinem großen Wissensfundus schrieb Phillipp Melanchthon viele Lehrbücher zu Physik, Geschichte, Rhetorik, Ethik und Geographie. Sie entwickelten sich schnell zur Pflichtlektüre für den Unterricht. Doch trotz aller geistigen Fähigkeiten war Melanchthon ein Leben lang ein kränklicher Mensch, der von vielen Krankheiten und auch einem Kutschenunfall in seinem Schaffen beeinträchtigt wurde. Trotzdem arbeitete er fieberhaft weiter, bis er schließlich am 19. April 1560 in Wittenberg, in Folge einer schweren Erkältung, verstarb. Seine letzte Ruhe fand er neben seinem Freund und Mitstreiter Martin Luther in der Schlosskirche Wittenberg.


Robert Wilhelm Bunsen
151
Robert Wilhelm Bunsen

IQ von Robert Wilhelm Bunsen

Robert Wilhelm Bunsen, geboren in Deutschland, tätig als Chemiker und Erfinder soll nach wissenschaftlichen Berechnungen einen IQ von 151 gehabt haben.

Robert Wilhelm Bunsen wurde am 31. März 1811 in Göttingen geboren. Sein Vater war ein angesehener Universitätsprofessor. Bunsen studierte an der Universität Göttingen Naturwissenschaften. Im Jahre 1831 promovierte er in den Fächern Chemie und Physik. Bereits im Jahr 1834 schloss Bunsen seine Habilitation ab. Insbesondere seine Versuche mit Arsenverbindungen ermöglichte es ihm ein Gegenmittel gegen Arsenvergiftungen, zu entwickeln.

Im Jahr 1835 wurde Robert Wilhelm Bunsen Chemielehrer an einer Kasseler Schule. 1839 erhielt er einen Ruf als Professor an die Universität Marburg. Bunsen experimentierte in der Folgezeit mit elektrolytischen Verfahren und entwickelte dabei eine Methode metallisches Magnesium durch Elektrolyse zu erhalten. Im Jahr 1851 wurde er für die Dauer von einem Jahr Professor an der Universität Breslau. Im Jahr 1852 wurde Bunsen an die chemische Fakultät der Universität Heidelberg berufen. In dieser Zeit entwickelte er den nach ihm benannten und noch heute bekannten Bunsenbrenner. Bunsen gilt als Begründer der Flammenspektroskopie. Durch das Einbringen von verschiedenen Salzen in die Flammen erzeugte Bunsen Licht, dass in seine jeweiligen Spektralfarben zerlegt wurde. Daraus resultierten physikalische Gesetzmäßigkeiten im Bereich der Absorption und Emission von Licht.

Bunsen entdeckte zusammen mit seinem Freund und Physiker Gustav Robert Kirchhoff 1860 das Element Cäsium und 1862 das Element Rubidium. Robert Wilhelm Bunsen gilt als einer der bedeutenden Naturwissenschaftler des 19. Jahrhunderts. Er starb am 16. August 1899 in Heideberg, im Alter von 88 Jahren.


Wilhelm von Humboldt
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Wilhelm von Humboldt

IQ von Wilhelm von Humboldt

Wilhelm von Humboldt, geboren in Deutschland, tätig als Politiker und Sprachwissenschaftler soll nach wissenschaftlichen Berechnungen einen IQ von 152 gehabt haben.

Geboren wurde Wilhelm von Humboldt am 22. Juni 1767 in Potsdam..Er stammte aus einer reichen wohlhabenden Familie. Sein Vater war ein Offizier. Als Wilhelm von Humboldt 12 Jahre alt war stirbt sein Vater und von da an zog sich der Junge in die Welt der Bücher zurück. Schon als 13 Jähriger sprach Wilhelm drei Sprachen fliessend.Griechisch, Französisch und Latein. Er hatte nur die besten Privatlehrer, eine öffentliche Schule hat Wilhelm nie beuscht. 1787 gingen Wilhelm und sein Bruder an die Universität nach Frankfurt (Oder). 1790 trennten sich die Wege der Brüder.

1791 heiratet Wilhelm Caroline von Dacheröden, sie war die Tochter eines Kammergerichtsrates aus Preussen. Von 1802-1808 fand in Rom der Heilige Stuhl statt, den Wilhelm für Preussen vertrat. Seine Frau Caroline verstarb 1829. Von da an begann Wilhelm sich in der öffentlichkeit zu bestimmten Funktionen zu widmen. Er wurde für den preussischen Stadtrat Vorsitzender der Kommission.

Wilhelm von Humboldt starb am 8. April 1835. Er hat in seinem Leben sehr viel geleistet und vor allem sehr viel gelernt. Mit seiner Frau Caroline ist er viel vereist und hat sein Leben genossen.